AStA der Medizinischen Hochschule Hannover

StuPa aktuell: Die 6. ordentliche Sitzung

Mit der 6. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlaments am 21. Oktober wurde auch in diesem Gremium die zweite Hälfte der Legislaturperiode eingeläutet. Dass ein buntes Potpourri an Themen nach der Sommerpause ansteht, hat dabei schon Tradition, was sich auch entsprechend in der Länge der Sitzung widerspiegelte. Doch nun der Reihe nach.

Mit der überschnittenen Halbzeit der Legislatur standen auch die Zwischenberichte der AStA-Referent*innen an, welche dem Studierendenparlament zuvor bereits von allen Referent*innen zugeschickt worden waren. Jede*r Referent*in bekam daraufhin 1-2 Stupist*innen zugeteilt, die sich mit diesem Referat intensiver auseinandersetzen und es anschließend in der Sitzung vorstellen sollten. Von 15 Referaten wurden 13 vorgestellt, entsprechend (zeit-) intensiv war dieser Punkt der Tagesordnung. Große Unterschiede zwischen den Vorstellungen des StuPas und der Arbeit des AStAs gab es nicht.

2 der 15 Referent*innen stellten keinen Zwischenbericht vor, denn sie müssen in der nächsten Sitzung ihren Rechenschaftsbericht vorstellen: Gesche aus dem Sportreferat und Jonathan aus dem Hochschulpolitik Zahnmedizin-Referat verlassen nach mehrjähriger Mitarbeit den AStA zum 01. November. Entsprechend musste das StuPa für beide Referate eine Nachfolge finden: Das HoPo Zahnmedizin-Referat übernimmt von nun an Stupist Benedikt aus dem 3. Semester Zahnmedizin, der damit auch automatisch seinen Platz im StuPa für eine*n Nachrücker*in freimacht. Für das Sportreferat gab es 3 Kandidat*innen, durchsetzen konnte sich letztlich Gesa (3. Semester Humanmedizin) im 2. Wahlgang. Wir gratulieren den frischgewählten Referent*innen und wünschen ihnen alles Gute für den Rest der Legislatur 2021 / 2022!

Nachdem damit die bestehenden Referate des AStA fertig besprochen waren, ging es nun noch um eine mögliche Neugründung: Ein Antiklassismus-Referat. Darauf aufmerksam geworden war ein Student in Folge 534 des Jung & Naiv Podcasts mit dem Gast Andreas Kemper, der sich daraufhin mit der Gründungsidee ans StuPa-Präsidium wandte.  Auch in der vorangegangenen AStA-Sitzung war das Thema bereits kurz angesprochen worden. Kernthemen waren die Unterschiede zwischen Studierenden aus Akademiker- bzw. Arbeiterhaushalten und die Unterschiede in der finanziellen / sozioökonomischen Lage, welche daraus resultieren. Nach ausführlicher und teilweise sehr persönlicher Debatte wurde entschieden, das Thema in der StuPa-AG Diskriminierung erstmal unterzubringen. Es wird bald eine E-Mail dazu geben, falls Euch das Thema interessiert, solltet Ihr also Euer Postfach aufmerksam verfolgen. Falls Ihr aktuell Probleme im Studium habt – seien sie finanzieller oder anderer Natur – könnt Ihr euch gerne bei unseren Sozialreferenten Marcel (ed.atsa-hhmnull@selaizos) melden. Weitere niederschwellige Angebote findet Ihr auch hier auf der AStA-Homepage.

Die restliche Sitzung ging primär um Themen, die das Studierendenparlament selbst betreffen. Den Anfang macht die Vorstellung der StuPa-Evaluation. Diese war u.a. als Antwort auf die im curare-Blog erschienen Beiträge ins Leben gerufen worden. Die Zwischenergebnisse wurden dem Studierendenparlament und den Gästen vorgestellt, die vollständige Evaluation wird zum Ende der Legislaturperiode verfügbar sein. Die „curare“ wird darüber berichten, sobald die Ergebnisse verfügbar sind.

Daraufhin wurde der neue Internetauftritt des Studierendenparlaments vorgestellt. Dieser wurde unter der Federführung von Vize-Präsidentin Lara überarbeitet und ist jetzt online. Klickt Euch gerne durch!

Zu guter Letzt wurden noch die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen des Studierendenparlaments vorgestellt. Über die AG Diskriminierung wurde bereits oben berichtet, hier lag der Fokus auf der AG Lehre. Diese stellte die Ergebnisse ihrer Umfrage vor, an der knapp 350 der ca. 3800 Studierenden teilgenommen hatten. Diese nun hier vorzustellen würde den Rahmen sprengen, aber es sei gesagt, dass diese einen eigenen Artikel in der kommenden Print-Ausgabe der „curare“ haben werden – seid also gespannt!

Mit der zweiten Hälfte der Legislatur beginnt dann auch die Vorbereitung für die neuen Wahlen. Sowohl der AStA als auch das Studierendenparlament werden jährlich neu gewählt. Falls Ihr gerne für das Studierendenparlament kandidieren wollt, solltet Ihr einen wachsamen Blick in Euer Mailpostfach haben: Der Wahlausschuss wird informieren, sobald die Wahllisten zum Eintragen ausliegen. Falls Ihr Euch ansehen wollt, was das Studierendenparlament so macht, könnt Ihr Euch auf den Seiten des Studierendenparlaments, im curare Blog oder in der nächsten Print-Ausgabe darüber informieren.

Die nächste Sitzung findet am 11. November statt und wird die erste von zwei Haushaltssitzungen sein. Hier wird darüber diskutiert, was aus dem Haushalt der Studierendenschaft finanziert wird. Dies ergibt dann den AStA-Beitrag, der in Eurem Semesterbeitrag enthalten ist. Zusätzlich werden die Rechenschaftsberichte von Gesche und Jonathan vorgestellt werden. Es verspricht auf alle Fälle eine interessante Sitzung zu werden, kommt also gerne vorbei!

Jan Tauwaldt, AStA-IT-Referent und curare-Redaktionsmitglied