Quo vadis, Initiative Werbefreier Campus?

Am vergangenen Freitag diskutierten Interessierte mögliche Antworten auf diese Frage. Stärker als bei anderen Themen berührt die Antwort bzw. die Frage dabei auch uns als Individuen: „Quo vadis“ – „wohin gehst du“. Die eigene Beeinflussbarkeit anzuerkennen und einen konstruktiven Umgang damit zu finden ist nicht leicht.

Die Initiative Werbefreier Campus möchte genau dazu beitragen. Wie kann dieser Beitrag aussehen? Welche Voraussetzungen braucht es, damit dieses Angebot angenommen werden kann und wie sind vor diesem Hintergrund die Beschlüsse der studentischen Vollversammlung zu verstehen?

Fragen über Fragen, auf die es keine absoluten Antworten gibt. Festhalten können wir

  • in dem neuen, jüngst vom impp veröffentlichten Gegenstandskatalog (GK) hat unter dem Stichwort „Übergeordnete Kompetenzen“ das Thema Interessenkonflikte Einzug gefunden (Vgl. S. 102 Kap. D „Übergeordnete Kompetenzen“ Punkt 6 „Professionelles Handeln“).
    Damit muss das Thema in Zukunft auch in unserem Curriculum abgebildet werden, was wir studierendenseits als Chance verstehen, eigene Gedanken einzubringen
  • die Vollversammlung hat mit ihren Beschlüssen Einschränkungen hinsichtlich des Geltungsbereichs der Leitlinie zum Umgang mit Sponsoring bewirkt, aber auch eine bisher nicht erreichte Öffentlichkeit für die Themen Werbung, Beeinflussung und Interessenkonflikte gebracht. Diese wollen wir nutzen, um uns gegenseitig zu informieren und praktikable Konzepte zu erarbeiten.
  • es bestand und besteht ein Informationsdefizit im Hinblick auf die Themen Werbung, Beeinflussung und Interessenkonflikte sowie deren Wechselwirkung in unserem (späteren ärztlichen) Handeln.
  • es besteht ein „Minimalkonsens“, dass wir uns keiner Werbung von Pharmafirmen aussetzen wollen.
  • Dass wir mehr und intensiver miteinander ins Gesprächen kommen müssen.

Deshalb soll es im kommenden Jahr ein weiteres Treffen zur Zukunft der „Initiative Werbefreier Campus“ geben und eine Debatte auf diesem Blog gestartet werden.

Ihr seid herzlich eingeladen, euch zu beteiligen! In Gesprächsrunden, im StuPa, im AStA, in der „AG Werbefreier Campus“, in Form von Zuschriften. Wir freuen uns auf eure Beiträge!

/jw