Kein Werben für’s Sterben.

Ein Teil der IPPNW Studi-Gruppe Hannover hat am heutigen „Tag der Bundeswehr“ in Faßberg gegen die Rekrutierungspraxis der Bundeswehr protestiert.

Mit dem „Tag der Bundeswehr“ inszeniert sich die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber und wirbt gezielt um jungen Nachwuchs.

In volksfestähnlicher Weise wird mit einer Ausstellung der „Candy-Bomber“ und Bildern von im Katastrophenfall hilfeleistenden Soldat*innen an die positiven Assoziationen mit der Bundeswehr angeknüpft und in Flugshows und Vorführungen von schweren Kriegsgeräten Handlungsfähigkeit demonstriert.

Rheinmetall ließ mit seiner Videowall Krieg zum Computerspiel mutieren und knüpft damit an die Darstellungen der aktuellen Werbekampagne der Bundeswehr an, in der Kriegseinsätze als Abenteuer dargestellt werden.

Als IPPNW Studierende warnen wir vor Risiken und Nebenwirkungen eines Bundeswehreinsatzes im Kriegsgebiet  https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/schuelerinformationsblatt_2018.pdf und setzt uns für zivile Konfliktlösungen ein.

Die IPPNW ist Mitträgerin der Kampagne unter18nie! (https://unter18nie.de/), deshalb fordern wir

  • Anhebung des Rekrutierungsalters für den Militärdienst auf 18 Jahre!
  • Verbot jeglicher Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen!

/jw