AStA der Medizinischen Hochschule Hannover

Rückblick: Die 6. ordentliche AStA-Sitzung

Pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang tagte mal wieder unser AStA, insgesamt bereits zum sechsten Mal in dieser Legislatur. Und wie beim vergangenen Mal wieder im Hörsaal in Präsenz, was hoffentlich auch in Zukunft so fortgeführt werden kann.
Themen gab es wie immer genug, den Anfang machte diesmal Sitzungsgast Shadi aus dem 5. Jahr Humanmedizin, der seit über zwei Jahren die Arabisch-Sprachkurse A1 und A2 leitet. Er fragte an, ob er auch einen Sprachkurs für Anfänger in den Sommersemesterferien anbieten könne, der inhaltlich mit den anderen vergleichbar und durch das Online-Angebot überall verfügbar sei. Dies wurde vom AStA mehrheitlich begrüßt, sodass dieser beschloss, einen Antrag für den Anfänger*innenkurs sowohl fürs Sommer-als auch fürs Wintersemester zu stellen.
Viele Prüfungen binnen kürzester Zeit- ein Problem, das es im Medizinstudium schon immer gab und das durch die kompakte siebte Prüfungswoche im Zuge der Quintilumstrukturierung in der Humanmedizin nun gehäuft auftritt- über alle Studienjahre hinweg. Stellvertretend meldete sich Ersti-Jahrgangssprecherin Orkide zu Wort, die diesbezüglich auch schon Kontakt mit den Modulverantwortlichen der Anatomie aufgenommen hat. Dabei ging sie vor allem auf die terminlichen Engpässe im Falle einer Wiederholungsprüfung ein, um zur Prüfung zugelassen zu werden. In Bezug auf Makroanatomie-Testate seien teilweise Ersatztermine möglich, bei Mikroanatomie-Testaten sowie physikumsäquivalenten Prüfungen hingegen nicht. Die beiden AStA-Referenten Carlos und Xaver wollen die Problematik nochmal beim Studiendekanat ansprechen; es gebe zumindest den Ausblick, dass zukünftig Wiederholungsprüfungen außerhalb der Prüfungswochen stattfinden sollen.

Auch wenn allmählich immer mehr gelockert wird- vorbei ist die Coronakrise noch immer nicht. Welche Module in Präsenz stattfinden können, kann daher noch immer oftmals nur sehr kurzfristig entschieden werden. Ein Umstand, der sich insbesondere für arbeitende Studierende und Eltern negativ auswirke, bemerkte Sitzungsgästin Elisabeth. Die Entscheidung liegt zwar bei den einzelnen Lehrinstituten, doch schwankende und inzidenzabhängige Auflagen auf Bundesebene erschweren deren Entscheidung erheblich. Ein Problem, für das es -zumindest aktuell- erstmal keine Lösung zu geben scheint.
Immerhin gab es Erfreuliches zum Thema „Datenschutz der Studierenden“ zu berichten. Nachdem dies in den vergangenen AStA-Sitzungen mehrfach kritisiert wurde, hat Frau Olms allen Dozierenden eine entsprechende Mail geschrieben, um diese für die Problematik zu sensibilisieren, sodass zukünftig keine klare Zuordnung von Name zu Matrikelnummer bei Anwesenheitskontrollen mehr möglich sein sollte.
Anschließend meldete sich AStA-Ersti-Referent Jonas zu Wort und bat die Projektgruppen, ihm noch Beiträge für die Ersti-Zeitung zu schicken (ed.atsa-hhmnull@itsre), da ihm noch viele Vorstellungstexte fehlen. 

Als nächstes berichtete AStA- Zahnmedizin-Referent Jonathan von einem Treffen mit Modulverantwortlichen der Kieferorthopädie zwecks Hochladens von Vorlesungsfolien. Diese sollen nun z.T. im ILIAS bereitgestellt werden, ergänzend dazu werden außerdem wissenschaftliche Artikel mit angeboten. Bezüglich der neuen Studienordnung sei jedoch noch völlig unklar, welche Fächer in Zukunft in welchen Jahren stattfinden sollen.
Gute Nachrichten hingegen aus der Abteilung „Sport“: AStA-Referentin Gesche berichtete, dass die Surffahrt mit 78 Studierenden feststehe und zudem ein Spikeball-Volleyball-Turnier in Planung sei. Nach den Ergebnissen des AStA-StuPa-Workshops sei dies kein Problem, vorausgesetzt, dass es im Freien unter entsprechenden Hygienebedingungen stattfinde.
Bezüglich der AStA-Sprechstunden wurde im Rahmen der Sitzung zudem beschlossen, dass diese in Zukunft wieder in Präsenz stattfinden werden. Der entsprechende Zeitplan wird dementsprechend zeitnah von AStA-Vorsitz Carlos aktualisiert und per Mail auf diesen Service separat hingewiesen.

Abschließend ging es noch um Events, die für den Oktober angedacht sind und dann hoffentlich auch stattfinden können: So soll versucht werden, die diesjährige Einführungswoche für die Erstsemester und die internationalen Studierende wieder weitestgehend in Präsenz durchzuführen. Sollte bis Oktober jede*r ein Impfangebot erhalten haben, wäre zudem auch eine MHH-Party in kleinerem Rahmen denkbar. Selbiges gilt auch für den alljährlichen „AStA-Sektempfang“ sowie die Einweihung des Wohnzimmers und Innenhofs. Doch sicher ist da sicher noch nichts; es bleibt abzuwarten, wie sich die pandemische Lage bis dahin entwickelt und welche Konzepte umgesetzt werden können…

Um kurz vor 20 Uhr war die Sitzung dann auch schon wieder zu Ende und Carlos entließ alle Beteiligten in den wohlverdienten Feierabend!

Robert Hämmerlein, curare-Chefredaktion